Wir sind erschüttert über die Nachricht, dass in Sachsen gegen einen unserer ehemaligen ehrenamtlichen Mitarbeiter Ermittlungen wegen sexuellen Missbrauchs laufen. Wir empfinden tiefes Mitgefühl mit dem mutmaßlichen Opfer und seiner Familie und hoffen, dass der Fall möglichst schnell aufgeklärt wird.
Auch wenn der vermeintliche Übergriff in keinem Zusammenhang mit unserem CVJM geschehen sein soll, nehmen wir alle Vorwürfe und Verdachtsmomente sehr ernst.
Als christlicher Verband für Kinder- und Jugendarbeit ist es uns wichtig, einen geschützten Rahmen anzubieten, in dem Kinder und Jugendliche ihr Potenzial entfalten können. Wir als CVJM setzen bereits jetzt hohe Standards in der Missbrauchsprävention um. Jeder haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit unseres Vereins hat die Alle-Achtung-Schulung der ev. Landeskirche Baden besucht. Dies beinhaltet auch die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses.
Gegenüber dem Beschuldigten, der nicht mehr beim CVJM Heidelberg tätig ist, wurde vom Vorstand unverzüglich nach Bekanntwerden der Anklage ein Hausverbot für alle Einrichtungen und Veranstaltungen des Vereins ausgesprochen.
Nach einer eingehenden Überprüfung des Falls durch den Vorstand, gibt es derzeitig nicht den geringsten Hinweis auf Betroffene im Umfeld des CVJM Heidelberg. Vorsorglich weisen wir als Vorstand dennoch darauf hin, dass sich Betroffene an das Vertrauenstelefon der badischen Landeskirche wenden können. Dort steht der erfahrene Psychotherapeut Peter Linzer unter 08005891629 (peter.linzer@ekiba.de) zum Gespräch zur Verfügung. Er untersteht der strikten Schweigepflicht und klärt mit den Betroffenen, welche weiteren Schritte eingeleitet werden können. Weitere Infos gibt es hier.

Der Vorstand des CVJM Heidelberg e. V.